Monday, February 1. 2010
Neuerdings hängt bei mir um die Ecke ein Plakat, auf dem steht: „Am Anfang waren Himmel und Erde. Den Rest haben wir gemacht. Das Handwerk.“ Ich vermute mal, das klingt nicht nur zufällig so wie der Anfang der biblischen Schöpfungsgeschichte und in dem Fall hat das Handwerk wirklich einiges geleistet: Immerhin hätten sie Wasser von Land und Licht von Finsternis geschieden, Pflanzen sprießen lassen und Fische, Tiere und Menschen konstruiert und zum Leben erweckt.
Wenn man sich ansieht, wie sehr sie dabei teilweise gepfuscht haben, erklärt das die kompromisslose Ablehnung der Gentechnik in Deutschland. (Obwohl es hier noch einen zweiten Grund geben könnte: Das Handwerk betreibt über die Freimaurer Lobbyarbeit, damit ihr Monopol auf die Gestaltung von Lebewesen erhalten bleibt)
Einen Nachteil hat diese Entdeckung allerdings: Die Position der Anhänger des „Intelligent Design“ wird gestärkt. Die können sich schließlich fortan damit rausreden, dass Lücken in ihren Pseudo-Theorien auf nicht vertragsgemäß ausgeführte Leistungen des deutschen Handwerks zurückzuführen sind…
Wednesday, December 16. 2009
Eine unheimliche Organisation, deren Mitglieder die Träume und Wahrnehmungen anderer Menschen beeinflusst.
Dazu bauen sie eine geistige Verbindung zu ihrem Opfer auf und „sprechen“ nun in jeder möglichen und unmöglichen Situation mit ihm, versuchen, es davon zu überzeugen, wie unwichtig, unbeliebt und unnütz es ist. Sie stehlen dem Opfer so nach und nach jedes Selbstvertrauen, zerrütten seine Nerven und verstören seinen Verstand.
Dann erzählen sie dem Opfer, dass es bei ihnen (oder ihrem Auftraggeber) viel besser aufgehoben wäre, dass seine Fertigkeiten dort angesehen würde. Manchmal versuchen sie auch, ihr Opfer zum Freitod zu treiben.
Ein Werber kann immer nur ein Opfer auf einmal zerrütten, außerdem ist die Verbindung in beiden Richtungen offen. Ein sehr nervenstarkes Opfer kann also den Werber unter Umständen bezwingen. Zudem lassen sich aufgrund dieser Verbindung auch bestimmte Zauber durch das Opfer auf den Werber legen.
Wednesday, November 25. 2009
Nein, ich will keine Jedis ins Weltenbuch einbauen, die ist nur ein Versuch, die Jedi-Ritter mit Weltenbuch-Regeln darzustellen.
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Saturday, October 24. 2009
Unter dem Titel „Die Regierenden sind zu alt“ erschien in der ZEIT vom 22.10.2009 ein Interview mit Jens Seipenbusch, dem Vorsitzenden der Piratenpartei. Ein Teil dieses Interviews stößt mir gewaltig auf, aus mehren Gründen – und zwar der namensgebende Teil, in dem Seipenbusch sagt: „Die Regierenden sind zu alt“
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Thursday, October 22. 2009
Beim Aufräumen habe ich einen alten Zettel gefunden, auf dem ich ein Rezept notiert hatte, mit dem die Charaktere ein magisches Pergament herstellen konnten, welches einen äußerst mächtigen untoten Drachen besiegt. Ich weiß nicht einmal mehr, ob wir die Kampagne jemals so weit gespielt haben, aber um das Rezept nicht zu verlieren, habe ich mich entschlossen, es abzutippen und zu bloggen. Und nun: Das Rezept für den Trank, um untote Drachen zu vernichten!
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Monday, October 5. 2009
Da das Weltenbuch ja unter eine CC-Lizenz steht, bietet es sich geradezu an, selbst daran herumzubasteln. Leider gab es bis dato keine Möglichkeit, bequem in den Regeln herumzuschreibseln. Da ich dies gerne tun möchte, habe ich mir die Arbeit gemacht, die Regeln ins Format Open Document Text umzuwandeln. Falls noch jemand Interesse hat, gibt es hier also das das-weltenbuch-104-regeln.odt (bitte rechtsklicken und speichern unter)
Tuesday, September 29. 2009
Ich habe mir ja schon überlegt, wie man gute und böse „Rassen“ im Rollenspiel verwenden kann, ohne dabei die Mitspieler vor den Kopf zu stoßen. Diesmal will ich ein paar Beispiele für „Rassen“ sammeln, die eine bestimmte Funktion verkörpern. Anstatt eine Lebensform mit eigener Kultur, sind die Rassen nun nur noch bestimmte Rollen.
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Monday, September 21. 2009
Das Weltenbuch ist ja nun gedruckt erschienen, leidet derzeit aber noch unter Abenteuermangel. Aus diesem Grund schreibe ich derzeit die Grundsteingjagd, welche sowohl auf der Odyssee in Berlin als auch der Cat-Con in Ulm angeboten werden wird.Außerdem plane ich ein zweites Abenteuer mit dem Schwerpunkt Vampire.
Anreißer
Vor langer Zeit stand in Kleinkari die Alte Schule, der Ort, wo man richtiges Benehmen erlernte. Später wurde die Neue Schule gegründet, der sich die meisten Kleinkarierten anschlossen und die das Leben in Kleinkari, mit all seinen juristischen Spitzfindigkeiten bis heute bestimmt. Die Wildweltler zogen damals aus Kleinkari aus und nahmen die Alte Schule mit sich, um sie andernorts wieder aufzubauen. Doch dies ging nicht lange gut – bei einem der Angriffe der bösen Völker wurde die Alte Schule zerstört, zu allem Überfluß einer der Grundsteine von der Barden- und Schaustellergilde geraubt, welche behauptete, ein höheres Anrecht auf ihn zu haben. Eine Tat, die bis heute nicht gesühnt ist, weil es dafür erfolgreicher Helden bedarf.
Ihr wisst von dieser Geschichte und in der Hoffnung auf ein Engagement habt ihr euch daher in die wildenwelt‘sche Filiale des „Gasthaus zum Fröhlichen Helden“ gesetzt. Mit Erfolg, wie es scheint, denn schon schiebt sich eine Gestalt in dunkler Kapuze zur Tür herein und sieht in eure Richtung…
Friday, September 18. 2009
Ich habe es geschafft, ich bin in Glgnfzs erweitertem Flamewareditor dabei! Das müsste eigentlich mit einem bissig-lustigem Eintrag gegen Old-School-Spiel gefeiert werden, aber ich bin derzeit leider zu sehr mit der Mitarbeit am Weltenbuch (wurde ja gerade gedruckt) und dem Schreiben von einem auf Herr der Labyrinthe basierenden Artikel für die Abenteuer. beschäftigt. Trotzdem: Spitze!
Dann will ich doch gleichmal mit dem Würfeltool zur Tat schreiten: Nur Erzählonkel spielen Earthdawn und benutzen die Attacke-Parade-Regeln. Ähh… Könnte mal wer widersprechen, damit der Flamewar losgeht?
Monday, August 31. 2009
Diskussionen über Gesinnungen, über Gut und Böse, über Ordnung und Chaos verlaufen immer im gleichen Schema: - Jemand fragt, wie andere „Gesinnungen“ im Rollenspiel verwenden.
- Ihm wird vorgeworfen, solche Systeme seien unrealistisch und man spiele auf der eigenen Welt (wesentlich anspruchsvoller) mit Grautönen.
- Irgendwer streut ein, wie „damals“ Gesinnungen verwendet wurden und warum sie eingebaut wurden.
- Es gibt einige Beiträge, die angeben, Gesinnungen seien doch praktische Zuordnungen, mit denen man schnell das Verhalten einer Person oder Gruppe einordnen könne.
- Die Proponenten von 2 + 4 palavern endlos über Sinn oder Unsinn von Gesinnungsregeln.
Im Grunde geht es dabei bloß um den Detailgrad eines Modells und am Kern der Sache vorbei: Bereichern oder verarmen die Regeln das Spiel?
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